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Abschlussfahrt voller Spannung, kultureller Eindrücke und Begeisterung

Wir, die Klasse 9c des Gymnasiums Anna-Sophianeum Schöningen, werden im neuen Schuljahr in unterschiedliche Profile eingeteilt und unternahmen daher eine letzte gemeinsame Fahrt nach Hamburg.

Unsere Exkursion begann am Mittwoch, dem neunten Juli 2014. Wir fuhren um acht Uhr mit dem Zug aus dem regnerischen Helmstedt los und kamen um zwölf Uhr im sonnigen Hamburg am Hauptbahnhof an. Nach ein paar Orientierungsschwierigkeiten fanden wir unsere Straßenbahn, die uns zu der Haltestation „Berliner Tor“ brachte. Unser Hostel war von dieser Station nur wenige Meter entfernt. Nachdem wir eingecheckt haben, machten wir uns auf den Weg zum Hamburger Dungeon. Das Gruselkabinett verfügt über zwei Fahrgeschäfte und unter anderem wird die Geschichte Hamburgs von Schauspielern dargestellt. Die professionelle Kleidung und Schminke der Darsteller, sowie die gruselig gestalteten Räume versetzten unsere beiden Lehrerinnen und uns in Angst und Schrecken. Nach dem neunzigminütigen Aufenthalt voller Spannung kamen wir wieder im Hostel an.

Dort hatten wir kurz Zeit, um uns für das Musical „Das Phantom der Oper“ fertigzumachen. Die Liebesgeschichte handelt von einem Phantom, welches in den Katakomben einer Pariser Oper lebt und durch Gewalt und Erpressung die Opernsängerin Christine erobern will. Gerade der Gesang und die Performance faszinierten uns an diesem Musical. Als wir wieder im Hostel waren, ließen wir den Abend gemeinsam mit alkoholfreien Cocktails ausklingen. 

Den nächsten Tag starteten wir um acht Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Gestärkt und mit gepackten Sachen fuhren wir in das Konzentrationslager Neuengamme, wo wir eine Führung durch die Gedenkstätte erhielten. Die Gedenkstätte erinnert an die über 100.000 Häftlinge, die während des Zweiten Weltkrieges dort gefangen waren und unter harten Umständen um ihr Überleben kämpfen mussten. Das Gelände beinhaltet ein Mahnmal mit der Aufschrift „Euer Leiden, Euer Kampf und Euer Tod sollen nicht vergebens sein!“, welches an die Opfer aus dieser Zeit erinnern soll. Wir fanden es erschreckend, wie die Menschen dort behandelt wurden und konnten es kaum glauben, dass wir uns an dem Ort befanden, an dem sich einst das größte Konzentrationslager Nordwestdeutschlands befand. Durch die Führung haben wir einen Eindruck davon bekommen, wie schlimm die Zustände früher waren und durch den interessanten Vortrag erhielten wir viele Informationen aus der damaligen Zeit. Nach der Besichtigung machten wir uns um 15 Uhr auf den Rückweg zum Hauptbahnhof und von dort aus traten wir die Heimreise an.

Insgesamt können wir von einer gelungenen und lustigen Abschlussfahrt sprechen, die positiv in unserer Erinnerung bleiben wird.

Melina Wreczycki und Kara Dubke 

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